Weißenfels
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| Weißenfels
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|---|---|
| Landkreis | Burgenlandkreis |
| Fläche | 113,51 km² |
| Einwohner | 41.604 (31. Dez. 2009) |
| PLZ | 06667, 06688 |
| Vorwahl | 03443, 034446 |
| Kfz-Kennzeichen | BLK (alternativ: WSF) |
| Bürgermeister/in | Robby Risch (Bürger für Weißenfels) |
| Webseite | www.weissenfels.de |
Weißenfels ist mit etwa 41.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im Burgenlandkreis.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Weißenfels liegt zwischen Halle (Saale) und Jena an der Saale.
[Bearbeiten] Geschichte
Einzelne heute zu Weißenfels gehörende Ortschaften werden im 9. Jahrhundert erstmals erwähnt. Die Stadt selbst, an einer Saalefurt und Kreuzung zweier wichtiger Handelsstraßen gelegen, fiel 1136 an das Haus Wettin und erhielt 1185 Stadtrecht. 1264 bis 1482 gehörte es zur Landgrafschaft Thüringen. Nach der Leipziger Teilung von 1485 fiel es an die albertinische Linie der Wettiner. 1656 wurde es Residenz des Herzogtums Sachsen-Weißenfels und erlebte in dieser Zeit einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung. Mit dem Beginn der Kohleförderung Mitte des 18. Jahrhunderts setzte eine frühe Industrialisierung ein. Daneben spielte die Schuhindustrie eine wichtige Rolle für das Erwerbsleben.
1816 wurde Weißenfels Kreisstadt des gleichnamigen Kreises im Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen. Ab 1. April 1899 bildete es einen eigenen Stadtkreis.
In der DDR war Weißenfels ab 1952 weiterhin Sitz eines eigenen Kreises, der zum Bezirk Halle gehörte. Er wurde bei der ersten Kreisgebietsreform nach der Wende 1990 zunächst vergrößert. 2007 ging er im Burgenlandkreis auf.
Die Industrie, die noch zu DDR-Zeiten eine wichtige Rolle spielte und im Kombinat Schuhe größter Schuhroduktionsstandort des Landes war, brach nach der Wiedervereinigung weitgehend zusammen. Auch der Abbau von Arbeitsplätzen in den benachbarten Leuna-Werken sorgte seither für einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Kornwestheim, Baden-Württemberg, seit Februar 1990
- Komárno, Slowakei, seit Oktober 1995
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Schloss Neu-Augustusburg
- François-Haus
- Geleitshaus mit Museum und Restaurant
- Heinrich-Schütz-Haus mit Museum
- Heinrich Schütz Musikfest
- Novalis-Haus
- Marienkirche mit Ladegast-Orgel
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] In Weißenfels geboren
- Johann Christian Erdmann (1698-1767), Philosoph
- Moritz Heyne (1837-1906), germanistischer Mediävist und Lexikograph
- Paul Riebeck (1859-1889), Chemiker, Industrieller und Gutsbesitzer
- Fritz von Richter (1879-1917), Landrat des Kreises Weißenfels
- Benjamin Halevi (1910-1996), israelischer Richter und Politiker
- Birke Bull (* 1963), Politikerin (Die Linke), MdL
- Martin Wimmer (* 1991), Autor
[Bearbeiten] Sonstige mit Weißenfels verbundene Persönlichkeiten
- Johann Olearius I. (1546-1623), lutherischer Theologe, war Oberhofprediger und Generalsuperintendent in Weißenfels
- Max Brauer war Lehrer in Weißenfels und baute in den 1930er Jahren zahlreiche Großdioramen.
- Max Lingner war Maler und Grafiker und lebte von 1922 und 1927 in Weißenfels.
[Bearbeiten] Sport
- Der Mitteldeutsche Basketball Club ist einer der erfolgreichsten Sportclubs in Weißenfels.
- Der 1. FC Weißenfels ist der erfolgreichste Fußballverein der Stadt.
[Bearbeiten] Verkehr
Östlich von Weißenfels verläuft die Bundesautobahn A 9.
[Bearbeiten] Virtuelle Besichtigung des Marktplatzes
[Bearbeiten] Weblinks