Ulrichskirche (Halle)
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Die Ulrichskirche ist eine ehemalige Kirche an der Leipziger Straße in Halle (Saale). Heutzutage wird sie als Konzerthalle genutzt.
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[Bearbeiten] Geschichte
Servitenmönche (Marienknechte) legten 1339 den Grundstein für die zweischiffige Klosterkirche. Erst 1510 wurde der Bau vollendet.
Von 1929 bis 1935 war der spätere Bischof Johannes Jänicke Pfarrer an der Ulrichskirche.
Seit 1976 wird sie als Austragungsort für Konzerte genutzt. Vier Jahre später (1980) wurde die Orgel eingebaut. Sie stammt von W. Sauer aus Frankfurt (Oder) und umfasst 56 Register.
[Bearbeiten] Besonderheiten
- 500 Sitzplätze
- rund 150 Konzerte jährlich
[Bearbeiten] Türgriffe
1986 fertigte der Künstler Peter Michael (* 1938) einen besonderen Türschmuck für die Ulrichskirche, der der Hallischen Sage vom Esel, der auf Rosen ging entlehnt ist. Zu sehen sind ein Müllerbursche und sein Esel sowie dreizehn Rosenblüten. Der Körper des Esels dient dabei als Türgriff. Auch an anderer Stelle wird die Sage lebendig: der Eselsbrunnen am alten Markt zeigt die beiden Protagonisten ebenfalls. Peter Michael schuf auch andere Kunstwerke in Halle, wie den Drachenbrunnen aus Bronze und Sandstein vor der Marktkirche.
[Bearbeiten] Series Pastorum
Oberpfarrer
- 1639-1647: Sixtus Bertram
[Bearbeiten] Virtuelle Besichtigung der Konzerthalle
[Bearbeiten] Weblinks
- Mitteldeutsche Zeitung: Die verlorenen Schätze der Ulrichskirche (10. November 2006)
- Mitteldeutsche Zeitung: Mönche beteten in der Konzerthalle (8. September 2006)
[Bearbeiten] Genaue Lage