Theodore Lux Feininger

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Theodore Lukas Feininger, genannt Lux, (* 11. Juni 1910 in Berlin; † 7. Juli 2011 in Cambridge, Massachusetts) war ein deutsch-amerikanischer Fotograf und Maler. Er war der dritte und jüngste Sohn des berühmten Bauhaus-Künstlers Lyonel Feininger.

Leben[Bearbeiten]

1926 begann T. Lux Feininger ein Studium am Bauhaus in Dessau, besuchte zunächst die Bühnenklasse von Oskar Schlemmer und war Mitglied der Jazzband. Später widmete er sich wie sein Bruder Andreas der Fotografie. Erst 1929 fand er zur Malerei. 1932 verließ er Deutschland und wanderte als erster der Feininger-Familie über Paris nach Amerika aus.

Malerei[Bearbeiten]

Seit den fünfziger Jahren widmete er sich ausschließlich der Malerei. In seinen Werken blieb der Einfluss der Bauhaus-Schule stets spürbar, Feininger entwickelte aber seinen unverwechselbaren eigenen Stil, hatte überwiegend maritime Bilder gemalt. Bis 1947 signierte er seine Bilder mit dem Pseudonym "Theodor Lux". In Deutschland ist sein Werk bisher nur einem kleinen Kreis von Sammlern und Liebhabern bekannt. Erst 1998 erlangte der Künstler durch eine große Retrospektive in der Staatlichen Galerie Moritzburg größere Bekanntheit. Neben der Malerei ist er schriftstellerisch tätig und war als Lehrer in New York, Harvard und Boston tätig. T. Lux Feininger lebt zuletzt in Cambridge (Massachusetts).

100. Geburtstag[Bearbeiten]

Am 11. Juni 2010 feierte T. Lux Feininger seinen 100. Geburtstag. Die Kieler Kunsthalle würdigt den Maler mit der Ausstellung "Welten-Segler. T. Lux Feininger zum 100.Geburtstag. Werke 1929 - 1942". Die Stiftung Moritzburg unterstützte die umfassende Werkschau mit fünf Leihgaben aus ihrer Sammlung, darunter eines seiner Hauptwerke, das Gemälde "Nigger of the Narcissus" von 1937. Die Ausstellung war vom 15. Mai bis 28. August 2011 in der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg zu sehen.

Weblinks[Bearbeiten]