Salzlandkreis
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| Salzlandkreis
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|---|---|
| Verwaltungssitz | Bernburg (Saale) |
| Fläche | 1.425,9 km² |
| Einwohner | 215.591 |
| Kreisgliederung | 23 Gemeinden |
| Kfz-Kennzeichen | SLK |
| Landrat | Ulrich Gerstner (SPD) |
| Webseite | www.salzlandkreis.de |
Der Salzlandkreis wurde im Zuge der Kreisgebietsreform am 1. Juli 2007 durch die Zusammenlegung der ehemaligen Landkreise Aschersleben-Staßfurt (ohne Falkenstein/Harz), Bernburg und Schönebeck gebildet. Mit einer Fläche von 1.426 Quadratkilometern ist der Salzlandkreis der zweitkleinste Landkreis im Bundesland, verfügt allerdings über die größte Einwohnerdichte (149 Einwohner je km²).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Während die Elbe im Osten über eine Länge von 22 Kilometern die Grenze zum Nachbarkeis Anhalt-Bitterfeld bildet, liegen im Norden Teile der Stadt Schönebeck am jenseitigen Elbeufer. Das Landschaftsbild ist vielfältig, der Norden wird geprägt von der ertragreichen Magdeburger Börde, und im Osten bilden Elbe und Saale eine weite Flussaue. An den Ufern von Elbe und Saale finden sich hochwertige geschützte Auenwälder, allen voran das Biosphärenreservat Mittelelbe. Im Westen reicht der Landkreis bis zum Vorharz, im Süden hat die ehemalige Braunkohle- und Salzförderung ihre Spuren hinterlassen. Neben Elbe und Saale gehören auch die Bode, die Wipper und die Fuhne (sämtlich Nebenflüsse der Saale) zum Flussnetz des Landkreises. Der Landkreises verfügt über zahlreiche kleine und größere Binnenseen, die alle von Menschenhand geschaffen wurden, nachdem der Abbau von Kohle und Kies keine Erträge mehr erbrachte.
Die höchste Erhebung ist der im äußersten Westen in der Nähe von Cochstedt gelegene Phillips Galgenberg mit 224 Metern. Er gehört zum Hakel, einem Naturschutzgebiet, das neben dem Nachterstedter Forst und den Kiefernwäldern bei Plötzky und Pretzien eines der wenigen nennenswerten Waldgebiete des Landkreises ist.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Auf dem fruchtbaren Bördeboden im Norden des Landkreises dominiert die Landwirtschaft. In Könnern steht die neben Klein Wanzleben (Landkreis Börde) zweite Zuckerfabrik Sachsen-Anhalts. In Gatersleben hat das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung seinen Sitz. Schwerpunkte der Industrie des Landkreises liegen in den vier größten Städten des Kreises, in Bernburg (Zement-, Salz- und Pharmazieproduktion), in Aschersleben (Vliesstoffproduktion, Werkzeugmaschinen- und Anlagenbau), in Schönebeck (Maschinen- und Anlagenbau, Sportmunition) sowie in Staßfurt (Fernsehgeräte und Satellitenreceiver, Sodaproduktion). Der Landkreis hat zwei Sodawerke - das ist einmalig in Deutschland.
[Bearbeiten] Städte und Gemeinden
[Bearbeiten] Städte
- Aschersleben (29.874 Einwohner)
- Barby (9015 Einwohner)
- Bernburg (Saale) (36.105 Einwohner)
- Calbe (Saale) (10.352 Einwohner)
- Hecklingen (7685 Einwohner)
- Könnern (9546 Einwohner)
- Nienburg (Saale) (7242 Einwohner)
- Schönebeck (Elbe) (34.723 Einwohner)
- Seeland (6942 Einwohner)
- Staßfurt (29.753 Einwohner)
[Bearbeiten] Gemeinden
- Bördeland (8439 Einwohner)
[Bearbeiten] Verbandsgemeinden
mit ihren Mitgliedsgemeinden
- Verbandsgemeinde Egelner Mulde
- Bördeaue (2006 Einwohner)
- Börde-Hakel (3478 Einwohner)
- Borne (1332 Einwohner)
- Egeln, Stadt (3829 Einwohner)
- Wolmirsleben (1459 Einwohner)
- Verbandsgemeinde Saale-Wipper
- Alsleben (Saale), Stadt (2625 Einwohner)
- Giersleben (1103 Einwohner)
- Güsten, Stadt (4731 Einwohner)
- Ilberstedt (1171 Einwohner)
- Plötzkau (1375 Einwohner)
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian
Die Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian in Nienburg im Salzlandkreis ist eine der ersten frühgotischen Kirchen Mitteldeutschlands.
[Bearbeiten] Literatur
- Marion Romana Glettner: Eine Reise durch den Salzlandkreis - Regionale Rezepte, Mundartgeschichten und touristische Attraktionen. Verlag Anamor, 2010.
[Bearbeiten] Weblinks