Richard Bötticher

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Heinrich Friedrich Richard (von) Bötticher (* 30. Juni 1855 in Buckau; † 5. April 1934 in Magdeburg) war von 1889 bis 1903 Landrat des Kreises Querfurt.

[Bearbeiten] Leben

Böttichers Vater Friedrich Heinrich Julius Bötticher war Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg. Er selbst studierte nach dem Besuch des Gymnasiums Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Tübingen und Berlin und legte 1879 die erste juristische Staatsprüfung ab. Er war zunächst Gerichtsreferendar, wechselte aber im Mai 1881 zur Regierungslaufbahn und wurde Regierungsreferendar bei der Regierung in Magdeburg. Am 8. August 1885 bestand er die zweite juristische Staatsprüfung. Seine erste Anstellung führte Bötticher als Regierungsassessor nach Potsdam. Am 11. Oktober 1888 wurde er zum kommissarischen Landrat des Kreises Querfurt ernannt. Am 27. Mai 1889 erhielt er seine Bestallung. 1903 wurde er kommissarischer Landrat von Saarbrücken und dort am 18. Mai 1904 definitiv ernannt. 1909 wurde er Regierungspräsident von Osnabrück. Am 1. Mai 1917 trat er in den Ruhestand.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • Roter Adlerorden 3. Klasse (1904, 1908 mit Schleife)
  • Kronenorden 2. Klasse (1912)
  • Preußischer Adelsstand (1917)

[Bearbeiten] Literatur

  • Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz. Düsseldorf 1994, S. 368
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