Philipp Eberhard Habicht

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Philipp Eberhard Habicht (* 22. Mai 1779 in Karlshagen; † 18. Juni 1839 in Berlin) war ein evangelischer Geistlicher.

Leben[Bearbeiten]

Habicht war ein Sohn des Pfarrers und Kircheninspektors Eberhard Wilhelm Habicht. Er studierte evangelische Theologie und war ab 1800 Kooperator in Karlshagen, später in Münster. 1814 wurde er Stiftsprediger und Konsistorialrat in Fischbeck. Von 1824 bis 1839 war er Pfarrer und Superintendent an der Ägidienkirche in Bernburg.

Zur Ausgestaltung der Union verfasste Habicht einen neuen Landeskatechismus. Für das Gesangbuch der anhaltischen Kirche schuf er einen unionsgemäßen Anhang.

Familie[Bearbeiten]

Habicht heiratete 1805 Christiane Amalie, geb. Hardt, Tochter des Postmeisters Peter Melchior Hardt aus Holzminden. Sein Sohn August Eberhard Habicht war von 1848 bis 1849 Staatsminister des Herzogtums Anhalt-Dessau.

Literatur[Bearbeiten]

  • Herrmann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation. Dessau 1996, S. 269