Paul Moschütz

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Paul Theodor Moschütz (* 9. März 1869 in Lekalekale, Südafrika; † 19. Oktober 1940 in Berlin-Südende) war ein evangelischer Geistlicher. Er war zuletzt Pfarrer und Superintendent in Salzwedel.

Leben[Bearbeiten]

Paul Moschütz' Vater Wilhelm Moschütz war Missionar der Berliner Mission in Südafrika, wo der Sohn auch zur Welt kam. Er besuchte das Gymnasium in Stendal und studierte ab 1888 Theologie an den Universitäten Tübingen, Greifswald, Leipzig und Halle. 1893 bestand er das erste theologische Examen in Halle, 1894 das zweite theologische Examen in Magdeburg. Zum 1. Oktober 1894 wurde er in das Berliner Domkandidatenstift aufgenommen.

Am 2. Dezember 1895 ordiniert, war Moschütz zunächst Prädikant in Plathe, 1896/97 Pfarrvikar und ab Mai 1897 Pfarrer ebenda. 1910 wurde er Diacon an St. Marien in Salzwedel. Von 1919 bis 1937 war er dort Oberpfarrer und Superintendent. Am 1. Oktober 1937 wurde er emeritiert.

Familie[Bearbeiten]

Verheiratet war Moschütz seit 1897 mit Margarete Todt, Tochter des Pfarrers und Superintendenten Rudolf Todt aus Brandenburg. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor. Eine seiner Töchter war mit dem Archivar und Historiker Gottfried Wentz (1894-1945) verheiratet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen. Band 6. Berlin 2007, S. 150