Otto Ludwig Krug von Nidda

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Otto Ludwig Krug von Nidda (* 16. Dezember 1810 in Sangerhausen; † 8. Februar 1885 in Berlin) war ein preußischer Beamter und Politiker.

Leben[Bearbeiten]

Geboren als Sohn des Landrats Christian Ludwig Krug von Nidda war Otto Ludwig Krug von Nidda nach Besuch der Schule in Pforta und Absolvierung eines Studiums an der Universität Berlin ab 1837 zunächst Beamter in Waldenburg (Schlesien) und ab 1841 in Tarnowitz. 1843 wurde er Bergmeister und Betriebsbeamter mehrere oberschlesischer Gruben. Zugleich erhielt er eine Anstellung als Lehrer an der Bergschule in Tarnowitz.

1850 wurde Krug von Nidda Bergamtsdirektor und Bergrat in Halberstadt. Bereit 1851 wechselte er nch Siegen. 1853 wurde er Oberbergrat in Breslau, 1854 Hilfsarbeiter in der Bergwerksabteilung des Ministeriums und vortragender Rat. 1860 wurde er Ministerialdirektor der Bergwerksabteilung des Ministeriums und Wirklicher Geheimer Oberbergrat. In dieser Funktion hatte er wesentlichen Anteil am Aufschwung des preußischen Bergbaus sowie an der Neuetablierung der Bergakademie in Berlin.

1867 war Krug von Nidda Mitglied des Konstituierenden Reichstags des Norddeutschen Bundes für den Wahlkreis Trier 5 (Saarbrücken). Von 1871 bis 1874 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den gleichen Wahlkreis. Er gehörte der freikonservativen Deutschen Reichspartei an.

Bei seinem Eintritt in den Ruhestand (1878) wurde Krug von Nidda mit dem Roten Adlerorden 1. Klasse mit Eichenlaub ausgezeichnet. Er starb am 8. Februar 1885 in Berlin. Seine letzte Ruhestätte fand er nach Umbettung auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hanns Freydank: Krug von Nidda, Otto. In: Neue Deutsche Biographie 13 (1982), S. 116f.