Mitteldeutscher Basketball Club

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Das MBC-Logo auf einer Autotür

Der Mitteldeutsche Basketball Club (MBC) ist ein Basketballverein aus Weißenfels. Das Wappentier des Vereins ist der Wolf.

Geschichte[Bearbeiten]

Ein Fan im Wolfspelz

Der MBC hat seine Wurzeln im Sportverein SSV Einheit Weißenfels. Von 1999 bis 2004 spielte der Verein in der ersten deutschen Basketball-Liga (BBL). In der ersten Saison trat die Mannschaft unter dem Namen SSV hagebau Weißenfels an.

Während die Erstklassigkeit in der Saison 2001/2002 nur durch eine Wildcard gesichert werden konnte, setzte der Verein 2003/2004 konsequent auf Veränderung. Der langjährige Deutsche Bundestrainer Henrik Dettmann wurde engagiert. Er sollte den MBC zu einer festen Größe im nationalen und internationalen Geschäft machen. Lange warten mussten die Verantwortlichen nicht, denn in derselben Saison gelang der Mannschaft der größte Erfolg der Vereinsgeschichte: Sie gewann den FIBA Europe Cup Men.

Trotz des sportlichen Erfolgs musste die Trägergesellschaft der BBL-Lizenz, die WSF-Marketing GmbH, 2004 Insolvenz anmelden. Die Wölfe wurden in die die 1. Regionalliga Nord zurückgestuft, da sie auch für die 2. Bundesliga keine Lizenz bekamen.

In der Saison 2008/2009 kehrte das Team in die 1. Bundesliga zurück.

Erfolge[Bearbeiten]

2004 wurde der MBC FIBA Europe Cup Men Champion. Damit holten die Weißenfelser nach neun Jahren wieder einen Europapokal nach Deutschland. Darüber hinaus waren die Wölfe das einzige Team, das in dieser Saison im internationalen Wettbewerb ohne Niederlage blieb. Keinem anderen Verein im ULEB Cup, in der ULEB Euroleague, in der FIBA Europe League oder im FIBA Europe Cup ist das bisher gelungen.

In Deutschland haben neben dem MBC nur Alba Berlin (1995) und der BG 74 Göttingen (2010) Europapokalwettbewerbe gewonnen.

Museum[Bearbeiten]

Das Museum befindet sich im Weg nach der Marienmühle 1 und ist dienstags und außerhalb der Saison mittwochs von 19 - 21 Uhr oder nach Absprache geöffnet. Das Museum informiert über die Geschichte des Basketballsports und zeigt zahlreiche Ausstellungsstücke.

Virtuelle Besichtigung des Basketballmuseums[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]