Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung

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Die Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft mit Sitz in Halle (Saale). Forschungsschwerpunkt des Instituts ist die Untersuchung des Einflusses der Konformationsänderung von Proteinen und Peptiden auf deren biologische Aktivität.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung wurde im Juni 1996 unter der Leitung von Gunter S. Fischer in Halle gegründet. Seit September 1998 befindet sich die wissenschaftliche Einrichtung auf dem Weinberg Campus in Halle. Die Forschungsstelle gehört zu den zahlreichen Forschungsgruppen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Forschungsfelder[Bearbeiten]

Die Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung teilt sich in acht Aufgabenbereiche auf, wobei sechs dieser Bereiche von Forschungsgruppen bearbeitet werden und zwei von unabhängigen Nachwuchsgruppen:

  • Signaltransduktion
  • Organische Chemie
  • Peptidsynthese
  • Hitzeschockproteine als enzymatische Faltungskatalysatoren
  • NMR-Spektroskopie
  • Massenspektrometrie
  • PDI chaperones and client proteins in cancer pathogenesis (Nachwuchsgruppe I)
  • Proteinfaltung und Aggregation (Nachwuchsgruppe II)

Forschungsthemen[Bearbeiten]

  • Dynamik von Konformationsänderungen in Polypeptidketten
  • Katalysemechanismen und biologische Funktion von Faltungshelferenzymen
  • Chemosynthese modifizierter Proteine
  • Neuronale Effekte von Faltungshelferenzymen
  • Zellzyklus - eingebundene Faltungshelferenzyme

Weblinks[Bearbeiten]