Max Mügel

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Carl Max Mügel (* 19. Mai 1868 in St. Johann, Saar; † 11. Oktober 1945 in Ilsenburg (Harz)) war Präsident des Landgerichts Magdeburg.

Leben[Bearbeiten]

Geboren als Sohn des Bierbrauerei- und Gutsbesitzer Otto Mügel in Saarbrücken, besuchte Max Mügel das dortige Gymnasium, wo er Ostern 1888 das Abitur bestand, und studierte Jura in Marburg, Heidelberg, Berlin und Bonn. In Marburg war er Mitglied des Corps Hasso-Nassovia, in Heidelberg des Corps Rhenania. 1892 legte er die erste juristische Staatsprüfung ab.

Am 17. Februar 1892 trat Mügel als Referendar in den preußischen Justizdienst ein und war Referendar unter anderem am Amtsgericht Sulzbach, am Landgericht und bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, am Amtsgericht Völklingen und beim Hypothekenamt in Köln. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung (1897) war er kommissarisch bei den Amtsgerichten Völklingen, Sulzbach und Tholey, beschäftigt. 1899 wurde er Hilfsrichter am Amtsgericht in Ohligs, dann Gerichtsassessor am Amtsgericht Saarbrücken, 1902 Amtsrichter in Saarlouis, 1910 Amtsgerichtsrat, 1911 Landgerichtsdirektor in Bochum. Seit 1920 war er Landgerichtspräsident in Magdeburg, später Reichsbankkommissar bei der Reichsbankhauptstelle in Magdeburg. Am 1. Oktober 1933 trat er in den Ruhestand.