Max Gutknecht

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Max Gutknecht (* 30. Juni 1872 in Altenburg; † 3. Januar 1935 in Berlin) war letzter Staatsminister des Herzogtums Anhalt.

[Bearbeiten] Leben

Gutknecht besuchte das Gymnasium in Bernburg (Saale) und studierte Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Leipzig und Berlin. Er war Mitglied der Corps Franconia Tübingen und Saxonia Leipzig. 1899 bestand er das erste Staatsexamen. Anschließend war er Referendar beim Amtsgericht Harzgerode sowie an Gerichten in Dessau und Roßlau (Elbe). 1901 wechselte er in die Verwaltungslaufbahn und wurde zur weiteren Ausbildung der Regierung in Merseburg überwiesen. Ab 1906 war er Regierungsassessor bei der Herzoglich Anhaltischen Regierung.

Am 1. Januar 1910 wurde Gutknecht Kreisdirektor in Zerbst. Während des Ersten Weltkriegs wurde er zum Leiter der Landesernährungsanstalt für Anhalt bestellt und kurz vor Kriegsende am 8. November 1918 auf Veranlassung des Dessauer Oberbürgermeisters Fritz Hesse zum anhaltischen Staatsminister ernannt. Die Staatsräte wurden zu gleichen Teilen von der Sozialdemokratischen Partei (SPD) und der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) gestellt. Nach dem Thronverzicht des herzoglichen Hauses erklärte er bereits am 14. November 1918 seinen Rücktritt. Er erhielt die Funktion des Generalbevollmächtigten des herzoglichen Hauses und war bei den Auseinandersetzungsverhandlungen mit dem Land Anhalt der Hauptverhandlungspartner auf der herzoglichen Seite. 1927 trat er zurück.

[Bearbeiten] Weblinks

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