Fliegerhorst Holzdorf
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Luftwaffen-Standort Schönewalde/Fliegerhorst Holzdorf liegt östlich von Jessen (Elster) und westlich von Holzdorf im Landkreis Wittenberg. Es ist der größte Standort der Luftwaffe in Ostdeutschland.
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[Bearbeiten] Geschichte
1974 gründet, entwickelte sich Holzdorf vom Feld- zum Einsatzflugplatz. Auf dem seinerzeit modernsten Flugplatz der DDR waren in den 1980er Jahren mehrere Geschwader stationiert: das Jagdfliegergeschwader 1, das Fliegertechnische Bataillon 1 und das Funktechnische Bataillon 41.
Nach dem Fall der Mauer übernahm die Bundeswehr den Standort. Von 1997 bis 1998 wurde der Luftverteidigungsstand aufwändig umgebaut. Seit dem 6. Juni 2000 beherbergt Holzdorf die modernste Luftwaffenkampfführungsanlage Europas.
Zurzeit sind rund 700 Soldaten und Zivilbeschäftigte am Standort tätig. Zu ihren Aufgabenfeldern zählen die fliegerischen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie SAR-Dienste (Search and Rescue – Such- und Rettungsdienst). Einen Schwerpunkt bildet die Weiterentwicklung von Verfahren für CSAR (Combat Search and Rescue - bewaffneter Such- und Rettungsdienst). Die Soldaten des Stützpunktes beteiligen sich zudem an den Auslandseinsätzen der Bundeswehr.
[Bearbeiten] Einheiten
Zurzeit sind verschiedenen Einheiten in Holzdorf/Schönewalde stationiert:
- Die Heeresfliegerunterstützungsstaffel 1 erfüllt hauptsächlich Verbindungsaufgaben für das Heer.
- Das Hubschraubergeschwader 64 hat CSAR als Kernaufgabe. Es soll künftig das einzige Hubschraubergeschwader der Luftwaffe sein.
- Der Einsatzführungsbereich 3 ist für die Luftraumüberwachung und die Wahrnehmung lufthoheitlicher Aufgaben über dem Bundesgebiet verantwortlich.
- Die medizinische Versorgung übernimmt das Sanitätszentrum Schönewalde.
[Bearbeiten] Fahrzeuge
[Bearbeiten] Hubschrauber
- Bell UH-1 D: Transportaufgaben/ SAR - Dienst (Such- und Rettungsdienst)
- NH-90: Ersatz für Bell UH-1 D
- BO 105 (VBH): Verbindungs- und Beobachtungshubschrauber