Julius von Bose

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Julius Graf von Bose (* 12. September 1809 in Sangerhausen; † 12. Juli 1894 in Hasserode) war ein preußischer General der Infanterie.

[Bearbeiten] Leben

Bose war ab 1821 Page am Weimarer Hof und trat 1826 in die preußische Armee ein. 1829 wurde er Offizier. Von 1832 bis 1835 besuchte er die Allgemeine Kriegsschule. Er wurde 1853 Major und 1858 Chef des Generalstabs des IV. Armee-Korps. 1861 wurde er in das preußische Kriegsministerium berufen. Ab 1864 war er Generalmajor. Im Krieg gegen Österreich 1866 war er Kommandeur der 15. Infanterie-Brigade. Anschließend wurde er Generalleutnant und Kommandeur der 20. Division in Hannover. Im Frankreich-Feldzug wurde er zum kommandierenden General des XI. Armee-Korps ernannt. In der Schlacht bei Wörth am 6. August 1870 verwundet, konnte er erst 1871 das Kommando wieder übernehmen. 1873 wurde er General der Infanterie und Inhaber des Infanterie-Regiments Nr. 31, das nach seinem Tod nach ihm benannt wurde.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Bose wurde im Oktober 1876 mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Kassel ausgezeichnet. 1880 wurde er in den Grafenstand erhoben.

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