Irrgarten von Altjeßnitz

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Auf der Suche nach dem Ausweg im Irrgarten von Altjeßnitz

Der Irrgarten von Altjeßnitz ist eine historische Parkanlage in Raguhn-Jeßnitz (Anhalt-Bitterfeld). Sie gehört zu den bedeutendsten Gärten Sachsen-Anhalts und ist Bestandteil des denkmalpflegerisch-touristischen Netzwerks Gartenträume.

[Bearbeiten] Entstehung

Zwischen 1730 und 1755 entstand am Schloss der Familie Freiherr von Ende in Altjeßnitz, heute ein Ortsteil von Raguhn-Jeßnitz ein Hecken-Irrgarten. Die Familie von Ende hatte sich dort ein Rittergut in einen vornehmen Landsitz ausbauen lassen und eine barocke Schloss- und Parkanlage dazu gestaltet.

[Bearbeiten] Aufbau

Der Irrgarten von Altjeßnitz besitzt heute die Form eines Rechtecks und verteilt sich auf einer Fläche von 2600 Quadratmetern. Er besteht aus zwei Meter hohen Hainbuchen. Am Eingang zum Labyrinth steht eine Statue der römischen Göttin der Landwirtschaft, Ceres. Von dort aus muss der Weg in der Mitte des Labyrinths gefunden werden. Dort befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen Überblick über die Anlage ermöglicht. Anschließend muss der Weg zum Eingang zurückgefunden werden, denn er ist zugleich Ausgang. Der kürzeste Weg ist etwa 400 Meter lang, aber es gibt 500 Wege, durch das Labyrinth.

[Bearbeiten] Weblinks


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