Goltdorf

Aus Sachsen-Anhalt-Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Das Sachsen-Anhalt-Wiki verbessern

Diese Seite ist leider noch sehr kurz. Wenn Sie mehr zum Thema Goltdorf wissen, helfen Sie bitte mit und fügen Sie der Seite Informationen oder Bildmaterial hinzu.


Goltdorf ist eine abgegangene Siedlung bei Blankenburg (Harz). Sie lag ca. 1,5 Kilometer nordwestlich des Regensteins und ca. 500 Meter östlich der späteren Goldbachmühle.

Goltdorf wurde am 18. Oktober 1136 erstmals urkundlich erwähnt. 1167 wird der Ort in einer Schenkung des Stifts Gandersheim erwähnt. Vor 1267 war er braunschweigisches Lehen der Herren von Heimburg, ab 1267 Lehnsbesitz der Grafen von Regenstein.

Der Ort fiel vor 1378 wüst. Das Kloster Michaelstein wird in diesem Jahr als Eigentümer von drei Hufen in campis Goldorp ville desolate erwähnt. Vermutlich wurde er zugunsten des Dorfes Heimburg aufgegeben. Archäologische oder bauliche Befunde sind nicht überliefert.

[Bearbeiten] Literatur

  • H. A. Behrens: Der Regenstein. Besiedlung und Geschichte der Grafen bis 1500. Blankenburg 1989, S. 27
Ein Projekt der
Persönliche Werkzeuge