Ewiges Roggenfeld

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Der Roggen auf dem Versuchsfeld wird jedes Jahr gründlich untersucht

Das Ewige Roggenfeld wird seit mehr als 130 Jahren vom Agrar-Institut der Universität Halle betrieben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Das Versuchsfeld

Das Areal wurde vom Wissenschaftler Julius Kühn (1825-1910) angelegt und wird daher auch oft als Julius-Kühn-Feld bezeichnet.

Es handelt sich dabei um ein rund 6.000 m2 großes Versuchsfeld, das seit dem Herbst 1878 jährlich mit Winterroggen bestellt wird.

Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Langzeitwirkungen unterschiedlicher Düngung auf die angebauten Pflanzen und den Boden. Es handelt sich dabei um jährlich sechs Düngungsvarianten. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden seit 1949 in regelmäßig genommen Bodenproben, den sogenannten Rückstellproben, archiviert.

Die Wissenschaftler konnten inzwischen feststellen, dass Mineraldüngung und Stalldüngung mit äquivalenten Nährstoffmengen die gleichen Erträge erbringen.

[Bearbeiten] Herkunft

Diese Einfeldwirtschaft war früher in Nordwestdeutschland, Holland und im Osten bis zur Elbe verbreitet.

[Bearbeiten] Wohltmann-Schuppen

Wohltmann-Schuppen in der Julius-Kühn-Straße

Im 1910 erbauten, sogenannten Wohltmann-Schuppen nahe der S-Bahn-Haltestelle Steintorbrücke werden Bodenproben archiviert. Das Pflanzenmaterial aus dem Versuchsfeld Ewiger Roggenanbau wird hier gelagert und aufbereitet.

[Bearbeiten] Kontakt

Dr. Helmut Eißner
Ludwig-Wucherer-Straße 2
06108 Halle (Saale)
Telefon: 0345 55-22280

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Genaue Lage


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