Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

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Dom zu Magdeburg, die Bischofskirche der EKM

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ist eine der 22 Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie entstand am 1. Januar 2009 durch die Vereinigung der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen mit der Evangelisch-lutherischen Kirche in Thüringen. Die EKM ist Mitglied der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der Union Evangelischer Kirchen (UEK).

Der Sitz des Landeskirchenamts befindet sich in Erfurt. Bischofssitz ist Magdeburg. Leitende Geistliche ist zur Zeit Landesbischöfin Ilse Junkermann.

Die EKM deckt den größten Teil des Landes Sachsen-Anhalt ab, mit Ausnahme der Evangelischen Landeskirche Anhalts und den zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweigs gehörenden Exklaven Blankenburg (Harz) und Calvörde.

[Bearbeiten] Gliederung

Die EKM gliedert sich in fünf Propstsprengel, die von je einem Propst (Regionalbischof) geleitet werden. In Sachsen-Anhalt liegen die Sprengel Stendal-Magdeburg mit Sitz in Stendal sowie die Sprengel Halle-Naumburg mit Sitz in Halle (Saale) und Kurkreis Wittenberg mit Sitz in Lutherstadt Wittenberg. Die beiden letzteren werden zum 1. August 2012 zum neuen Propstsprengel Halle-Wittenberg mit Sitz in Halle vereinigt.

Der Sprengel Stendal-Magdeburg umfasst dann die Kirchenkreise Egeln, Elbe-Fläming, Halberstadt, Haldensleben-Wolmirstedt, Magdeburg, Salzwedel und Stendal, der Sprengel Halle-Wittenberg die Kirchenkreise Eisleben-Sömmerda, Halle-Saalkreis, Merseburg, Bad Liebenwerda, Naumburg-Zeitz, Torgau-Delitzsch und Wittenberg.

[Bearbeiten] Weblinks

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