Eselsbrunnen

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Der Eselsbrunnen der Stadt Halle (Saale) steht auf dem Alten Markt und ist einer der bekanntesten Brunnen der Stadt. Er wurde von dem hallischen Bildhauer Heinrich Keiling entworfen.

Figurenskulptur von Bildhauer Heinrich Keiling


Bau des Brunnens[Bearbeiten]

Im Zentrum des heutigen Alten Markts gab es schon 1480 einen öffentlichen Brunnen. 1868 wurde ein Zinkbrunnen errichtet, welcher durch eine großzügige Spende eines Möbelkaufmanns durch den heutigen Brunnen 1906 ersetzt wurden ist.

Die 1906 errichtete Schale des Brunnens besteht aus Stampfbeton. An dem Rand der Schale sind mehrer Masken als Wasserspeier angebracht. In der Mitte ragt eine Säule heraus, welche erst 1913 mit der Figur des Müllerburschen und seines Esels bestückt wurde. Die Figur soll an die Sage Der Esel, der auf Rosen geht erinnern. 1997 wurde der Brunnen und die 92 cm große Figur restauriert. Der Eselsbrunnen liegt noch immer sehr zentral in der Stadt und ist nur eine Minute Fußweg vom Markt und 15 min Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt.

Die Sage[Bearbeiten]

Der Esel, der auf Rosen geht ist eine bekannte Sage aus Halle.

König Otto I. war auf einer Reise und wollte auch die Stadt Halle besichtigen. Die Hallenser bedeckten die Straße mit Rosen, welche der König nutzen wollte. Doch die Saale führte Hochwasser und der König nahm einen anderen Weg in die Stadt. Das wussten jedoch die gespannten Hallenser nicht und warteten weiterhin gespannt auf den König. Als ein Müllerbursche mit seinem Esel auf den Rosen entlang lief, mussten die Hallenser lachen. Der König wunderte sich, wieso ihn niemand in der Stadt begrüßte.

Virtuelle Besichtigung des Eselsbrunnen[Bearbeiten]

Quellen und Weblinks[Bearbeiten]


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