Dreißigjähriger Krieg

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Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie in Deutschland und Europa und zugleich ein Religionskrieg. In ihm entluden sich sowohl die Gegensätze zwischen der Katholischen Liga mit den kaiserlichen Truppen und der Protestantischen Union innerhalb des Heiligen Römischen Reiches als auch der habsburgisch-französische Gegensatz auf europäischer Ebene. Gemeinsam mit ihren jeweiligen Verbündeten im Reich trugen die habsburgischen Mächte Österreich und Spanien ihre dynastischen Interessenkonflikte mit Frankreich, den Niederlanden, Dänemark und Schweden aus. Außerdem verlief dieser Krieg parallel zum Achtzigjährigen Krieg und dem Französisch-Spanischen Krieg von 1635 bis 1659. Als Auslöser des Krieges gilt der Aufstand der böhmischen Stände und der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618. [1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Kriegsverlauf

Der Dreißigjährige Krieg spielte sich im wesentlichen in vier Phasen ab, die nach den jeweils beteiligten Ländern bzw. Gegnern des kaiserlich-katholischen Lagers benannt werden:
1. Böhmisch-Pfälzischer Krieg (1618 – 1623),
2. Niedersächsisch-Dänischer Krieg (1625 – 1629),
3. Schwedischer Krieg (1630 – 1635),
4. Schwedisch-Französischer Krieg (1635 – 1648). [2].
Nach langen Verhandlungen in Münster und Osnabrück wurde 1648 der Westfälische Friede geschlossen.

[Bearbeiten] Der Krieg in Mitteldeutschland

Das Kriegsgeschehen verschob sich ständig. Riesige Söldnerheere zogen kreuzen und quer durch das Gebiet des heutigen Deutschlands. Ernährt werden mussten diese Truppen in der Region ihres jeweiligen Aufenthalts. Darunter litt die ortsansässige Bevölkerung. In Mitteldeutschland, und auch im heutigen Sachsen-Anhalt machte der Krieg öfter Station. Einige entscheidende Schlachten des Dreißigjährigen Krieges fanden hier in der Region statt.

[Bearbeiten] Harzschützen

Die Harzschützen waren eine regionale Widerstandsvereinigung im Dreißigjährigen Krieg. Diese kämpfte zwischen 1624 und 1627 gegen die brutale Unterdrückung und Ausplünderung durch die Söldnerheere der Kriegsparteien, insbesondere der kaiserlichen Truppen.

Die Kämpfer der Harzschützen waren Handwerker, Bauern, Köhler, Bergleute und andere Angehörige des einfachen Volkes. Sie bekämpften die in den Harz vorgedrungenen Söldner, griffen kleinere Garnisionen an und nutzten dabei ihre gute Ortskenntnis als wichtigen Vorteil für sich aus. Die Rebellen erhielten entscheidende Hilfe und Unterstützung durch die Landbevölkerung. Diese lieferte den Harzschützen z.B. Hinweise zum Aufenthalt und zur Bewegungsrichtung der Soldaten. Auch einige Städte wie z.B. Nordhausen halfen den Widerstandskämpfern heimlich mit Geld und Lebensmitteln und gewährten ihnen Unterschlupf. [3]

Die Bewegung konzentrierte sich vor allem im Harzvorland in den Gebieten um Osterode, Benneckenstein, Stolberg, Thale, Blankenburg, Nordhausen und Neustadt unterm Hohnstein, aber auch in Wernigerode oder Quedlinburg. Ca. 600 Mann kämpften für die Harzschützen, die ihre Streifzüge später bis Halberstadt, Aschersleben und Einbeck ausdehnten. Ab dem Jahr 1627 wurde die Bewegung durch kaiserliche Truppen zerschlagen und ihre Anhänger brutal hingerichtet.

[Bearbeiten] Schlacht bei Lutter (1626)

In der Schlacht bei Lutter am Barenberge, etwa 10 Kilometer südwestlich des heutigen Salzgitter, besiegten am 27. August 1626 die Truppen des Kaisers und der Katholischen Liga unter Johann t’Serclaes von Tilly das Heer des Niedersächsischen Kreises und Dänemarks unter König Christian IV. In der Folge kam es 1629 zum Separatfrieden von Lübeck, der den dänisch-niedersächsischen Teilkonflikt des Dreißigjährigen Krieges beendete.

Mit rund 40.000 Kämpfern und 4.000 bis 8.000 Toten war die Schlacht bei Lutter, neben der von Sievershausen im Jahr 1553 eine der blutigsten kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsen.[4]

[Bearbeiten] Schlacht bei Dessau (1626)

In der Schlacht bei Dessau kämpften am 25. April 1626 das protestantische Heer unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld und die katholischen Truppen Wallensteins an der Elbe in Dessau gegeneinander. Während die Protestanten wohl Richtung Schlesien oder Böhmen marschieren wollten, sollten die Katholiken gaenau dies verhindern. Dabei gelang Wallenstein der erste wichtige Sieg seiner Feldherrenkarriere in kaiserlich-habsburgischen Diensten. Die Schlacht war Teil des "Dänisch-niedersächsischen Kriegs".


Schon Anfang April erreichte Mansfeld mit ca. 20.000 Mann die Dessauer Brücke. Die Gegenseite wurde bis zum Eintreffen Wallensteins von seinem Generalzahlungskommissar Johann von Aldringen befehligt und trotz klarer zahlenmäßiger Unterlegenheit gehalten. Am 25. April kam es zur entscheidenden Schlacht und die kaisertlichen Truppen siegten. Die Schlacht kostete etwa drei- bis viertausend Soldaten Mansfelds das Leben, darunter auch hohe Offiziere, Oberste und Kapitäne. Etwa 1500 Mann wurden gefangengenommen und nach den militärischen Regeln der Zeit wenig später in das Heer Wallensteins eingegliedert. Wallenstein verfolgte Mansfeld bis zum Abend nach Zerbst, nahm die Verfolgung am nächsten Tag aber nicht wieder auf, sondern kehrte nach Aschersleben zurück. Von der Armee Mansfelds waren nur noch zirka 5000 Mann übriggeblieben.[5]

[Bearbeiten] Magdeburger Hochzeit (1631)

Im Dreißigjährigen Krieg erstürmen kaiserliche Truppen unter Tilly am 20. Mai 1631 (nach dem gregorianischen Kalender) die Stadt Magdeburg mit einer Brutalität, die selbst die Zeitgenossen entsetzt, als Magdeburger Hochzeit bekannt und zum Ausdruck für unmenschliche und grauenvollste Verwüstung wird. Das neue Wort für dieses entsetzliche Mordbrennen lautet "magdeburgisieren". Die Stadt wird sprachlich Sinnbild für das Grauen und die Zerstörung des Krieges.[6] 20.000 Menschen kamen bei der Zerstörung der Stadt ums Leben. Vor der Zerstörung war Magdeburg eine bedeutende Handelsstadt und ein Zentrum des Protestantismus. Nach Aussagen eines Stadtführers war es sogar "bedeutender als Berlin, Hamburg und Minden zusammen." [7]

Die strategisch gute Lage, der Reichtum dank der fruchtbaren Magdeburger Börde und das Monopol auf Kornverschiffung machten die Stadt für beide Kriegsparteien attraktiv. Schon länger gab es Konflikte zwischen der protestantischen Stadt und dem katholischen Kaiser. Dennoch versuchte sich Magdeburg lange aus dem Krieg herauszuhalten. 1629 belagerten erstmals die katholischen Truppen Wallensteins die Stadt. Nach Verhandlungen mit der Hanse ziehen diese wieder ab. 1630 bekennt sich Magdeburg klar zu den Protestanten und verbündete sich mit König Gustav II. Adolf (Schweden). Daraufhin beginnt eine erneute Belagerung der Stadt durch Johann von Tilly und seinen Stellvertreter Gottfried Heinrich zu Pappenheim. Lange hält sich Magdeburg. Beide Seiten litten unter Nachschubmängeln. Die schwedischen Truppen waren nach der Eroberung von Frankfurt/Oder bereits auf dem Weg nach Magdeburg.

Mit dem wahrscheinlich letzten Angriff gelang es den katholischen Truppen in die Stadt einzudringen. Es folgte ein erbitterter Häuserkampf. Feuer brachen an mehreren Stellen aus und vernichteten ganze Straßenzüge. "Die Sölnder stürmten den reichen ort, der ihnen so lange als begehrtes Ziel vor Augen gelegen hatte. Der Erfolg versetzte die rohe, abgestumpfte Soldateska in einen Blutrausch, der in einem unglaublichen Gewaltexzess endete. Otto von Guericke resümierte später: 'Da ist nichts als Morden, Brennen, Plündern, Peinigen, Prügelngewesen.' Hinterlassen hätten die kaiserlichen Soldaten 'einen Fluss, rot von Blut, auf dem Knäuel von verkohlten Körpern treiben; Straßen übersät mit Leichen...'. " [8]

[Bearbeiten] Schlacht bei Breitenfeld (1632)

[Bearbeiten] Schlacht bei Lützen (1632)

(siehe auch: Hauptartikel Schlacht bei Lützen)

Die Schlacht bei Lützen gilt als eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. In ihr kämpften am 16. November 1632 die schwedischen Truppen um König Gustav II. Adolf, sowie das kaiserliche Heer Wallensteins. Zwar siegten die Schweden, doch Gustav II. Adolf starb auf dem Schlachtfeld.

[Bearbeiten] Vorgeschichte

Das schwedische Heer war nach der Eroberung Münchens an den Grenzen der Belastbarkeit angekommen. Zudem vereinigten sich die Truppen Wallensteins und Maximilians von Bayern in der Oberpfalz. Dies zwang die Schweden sich nach Nürnberg zurück zu ziehen. Dort belauerten sich die Heere einige Wochen lang. Doch Proviantmangel und Krankheiten zwangen die Schweden zu einem weiteren Rückzug. So sucht Gustav II. Adolf die Entscheidungsschlacht.[9]

[Bearbeiten] Die Schlacht

Zu dieser kommt es am 16. November 1632. Das schwedische Heer zählt rund 19.000 Kämpfer. Auf Seiten der Kaiserlichen Truppen sind fast ebensoviele. Die Schweden erbeuten schwere Geschütze, und Liga-Feldherr Heinrich von Pappenheim, der Belagerer Magdeburgs, wird getötet. Der Sieg für die Schweden scheint zum Greifen nah, doch das Schlachtenglück wechselt noch mehrmals. Schuld daran ist auch sich ausbreitender Nebel. Dieser wird auch dem schwedischen König zum Verhängnis. Er gerät zu nahe an die feindliche Linie und wird von einer Kugel am Arm getroffen. Aus kurzer Distanz wird er anschließend erschossen und ausgeraubt. Die Schlacht endet erst in den Abendstunden. Zwischen 6.500 und 10.000 Soldaten verloren insgesamt ihr Leben. "Militärisch haben die Scheden gewonnen, doch politisch sinkt ihr Stern nach dem Tod ihres Führers. [10]

[Bearbeiten] Zweite Schlacht bei Breitenfeld (1642)

Die zweite Schlacht bei Breitenfeld war eine der letzten Schlachten in Mitteldeutschland im Dreißigjährigen Krieg. Sie war Teil des "Schwedisch-Französischen Kriegs". Am 2. November 1642 standen sich die schwedischen Truppen (ca. 15.000 Mann) um Lennart Torstensson und das sächsisch-kaiserlicher Heer (ca. 18.000) gegenüber. Dieses wurde von Erzherzog Leopold und Octavio Piccolomini befehligt. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit gewannen die Schweden die Schlacht und nahmen gut 25 Prozent der gegnerischen Armee in Gefangenschaft. Die Eroberung Leipzigs und die Besetzung Sachsens durch die Schweden waren die nächsten Folgen dieser Schlacht. Zudem erkannte der Kaiser bald darauf die Notwendigkeit eines Friedens. Dies wurde auch durch die Hamburger Friedenspräliminarien bestätigt.

[Bearbeiten] Westfälischer Friede (1648)

Der zwischen dem 15. Mai und dem 24. Oktober 1648 zu Münster und Osnabrück geschlossene Westfälische Friede beendete den Dreißigjährigen Krieg in Deutschland. Damit verbunden war eine grundlegende territoriale Neuordnung zu Lasten säkularisierter geistlicher Herrschaftsbereiche.

Im Gebiet des heutigen Landes Sachsen-Anhalt erhielt der Kurfürst von Brandenburg als Entschädigung für den Verzicht auf seine Rechte an Pommern und Rügen das Hochstift Halberstadt mit allen Rechten, Privilegien, Regalien, Gütern, weltlichen und geistlichen Herrschaften. Für Halberstadt erhielt der Kurfürst Sitz und Stimme im Reichstag und im Niedersächsischen Kreis.

Ebenso erhielt Brandenburg die Anwartschaft auf das Erzstift Magdeburg als erbliches Reichslehen mit allen dazugehörigen Ländern, Regalien und Rechten, sofern die Regentschaft durch des Tod des Administrators August von Sachsen bzw. seine Erbfolge in der Kurwürde oder eine andere Erbfolge frei würde. Die Stände und Untertanen des Erzbistums wurden verpflichtet, unmittelbar im Anschluss an den Friedensschluss dem brandenburgischen Kurfürsten und dem kurfürstlichen Haus den Treueeid zu leisten. Die 940 von Kaiser Otto I. der Stadt Magdeburg erteilten Privilegien wurden ausdrücklich garantiert. Die Magdeburgischen Ämter Querfurt, Jüterbog, Dahme und Burg, die bereits im Prager Frieden von 1635 von Sachsen vereinnahmt worden waren, wurden als sächsischer Besitz bestätigt. Im Gegenzug erhielt Brandenburg das Amt Egeln. Das Bistum Magdeburg fiel erst mit dem Tod Augusts von Sachsen 1680 endgültig an Brandenburg.

Das vorher zum Bistum Halberstadt gehörende Benediktinerkloster Gröningen wurde an die Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg übertragen.

[Bearbeiten] Literatur

Bibliographie
  • Markus Meumann: Forschungen zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges im heutigen Sachsen-Anhalt. In: Sachsen und Anhalt. Jahrbuch der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt 25 82007), S. 209-284
Gesamtdarstellung
  • Johannes Arndt: Der Dreißigjährige Krieg 1618–1648. Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-018642-8.
  • Günter Barudio: Der Teutsche Krieg 1618–1648. Fischer, Frankfurt a. M. 1985, ISBN 3-10-004206-9.
  • Friedemann Bedürftig: Taschenlexikon Dreißigjähriger Krieg. Piper, München 1998, ISBN 3-492-22668-X.
  • Johannes Burkhardt: Der Dreißigjährige Krieg. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1992, ISBN 3-518-11542-1.
  • Christoph Kampmann: Europa und das Reich im Dreißigjährigen Krieg. Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-018550-0.
  • Peter Milger: Gegen Land und Leute – Der Dreissigjährige Krieg, Ursachen, Verlauf und Folgen, erzählt anhand von teilweise unveröffentlichten Bildern, Augenzeugenberichten und Dokumenten. Orbis-Verlag, München 2001, ISBN 3-572-01270-8.
  • Geoffrey Parker: Der Dreissigjährige Krieg. Aus dem Englischen übersetzt von Udo Rennert. Campus, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-593-34419-X.
  • Georg Schmidt: Der Dreißigjährige Krieg. 6. Aufl. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49034-4.
  • Gerhard Schormann: Der Dreißigjährige Krieg. 3. Auflage. Kleine Vandenhoeck-Reihe, Göttingen 2004, ISBN 3-525-33506-7.
  • Cicely Veronica Wedgwood: Der Dreißigjährige Krieg. Paul List Verlag, München 1967.
  • Peter H. Wilson: The Thirty Years War. Europe's Tragedy. Cambridge/Mass. 2009.
Ursache
  • Hans Sturmberger: Aufstand in Böhmen. Der Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Oldenbourg, München 1959.
  • N. M. Sutherland: The Origins of the Thirty Years War and the Structure of European Politics. In: English Historical Review. 107 (1992), S. 587–625. (Sutherland kritisiert die teilweise eindimensionale Betrachtung des Dreißigjährigen Krieges als primär deutschen Krieg.)
Friedensschluss
  • Klaus Bußmann, Heinz Schilling (Hrsg.): 1648 – Krieg und Frieden in Europa. Katalogband und zwei Textbände, Münster 1998, ISBN 3-88789-127-9. (Dokumentation der Europaratsausstellung zum 350-jährigen Jubiläum des Westfälischen Friedens in Münster und Osnabrück.)
  • Fritz Dickmann: Der Westfälische Friede. Aschendorff, Münster 1965.
  • Heinz Duchhardt (Hrsg.): Der Westfälische Friede. Diplomatie, politische Zäsur, kulturelles Umfeld, Rezeptionsgeschichte. Oldenbourg, München 1998, ISBN 3-486-56328-9.
  • Ernst Höfer: Das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Strategie und Kriegsbild. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 1997, ISBN 3-412-04297-8.
Militär
  • Gustav Freytag: Der Dreißigjährige Krieg 1618–1648 – Das Heer. Soldatenleben und Sitten. Band 1, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2003, ISBN 3-937135-03-0.
  • Bernhard Kroener, Ralf Proeve (Hrsg.): Krieg und Frieden. Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit. Schöningh, Paderborn 1996, ISBN 3-506-74825-4.
  • Julia Zunckel: Rüstungsgeschäfte im Dreißigjährigen Krieg. Unternehmerkräfte, Militärgüter und Marktstrategien im Handel zwischen Genua, Amsterdam und Hamburg. Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-08807-7. (Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte 49)
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
  • Jörg-Peter Findeisen: Der Dreißigjährige Krieg. Eine Epoche in Lebensbildern. Styria, Graz/Wien/Köln 1998, ISBN 3-222-12643-7.
  • Gustav Freytag: Der Dreißigjährige Krieg 1618–1648 – Die Städte. Die Kipper und Wipper und die öffentliche Meinung. Band 2, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2003, ISBN 3-937135-04-9.
  • Gustav Freytag: Der Dreißigjährige Krieg 1618–1648 – Die Dörfer und ihre Geistlichen. Der Frieden. Band 3, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2003, ISBN 3-929000-56-3.
  • Benigna von Krusenstjern, Hans Medick (Hrsg.): Zwischen Alltag und Katastrophe. Der Dreißigjährige Krieg aus der Nähe. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-35463-0.
  • Markus Meumann, Dirk Niefanger (Hrsg.): Ein Schauplatz herber Angst. Wahrnehmung und Darstellung von Gewalt im 17. Jahrhundert. Wallstein, Göttingen 1997, ISBN 3-89244-234-7.
Kulturgeschichte
  • Klaus Bußmann, Heinz Schilling: 1648 – Krieg und Frieden in Europa. Katalogband und zwei Textbände, Münster 1998 [Dokumentation der Europaratsausstellung zum 350-jährigen Jubiläum des Westfälischen Friedens in Münster und Osnabrück.] Münster/ Osnabrück 1998, ISBN 3-88789-127-9.
  • Walter F. Kalina: Ferdinand III. (1673-57) und die bildende Kunst ein Beitrag zur Kulturgeschichte des 17. Jahrhunderts. Dissertation, Universität Wien, 2003.
  • Walter F. Kalina: Der Dreißigjährige Krieg in der bildenden Kunst. Diplomarbeit, Universität Wien, 2001.
  • Herbert Langer: Hortus Bellicus. Der Dreißigjährige Krieg. Eine Kulturgeschichte. Prisma, Gütersloh 1982, ISBN 3-570-02991-3.
Lokalgeschichte
  • Matthias Asche: Neusiedler im verheerten Land – Kriegsfolgenbewältigung, Migrationssteuerung und Konfessionspolitik in Zeichen des Landeswiederaufbaus – Die Mark Brandenburg nach den Kriegen des 17. Jahrhunderts. Aschendorff Verlag, Münster 2006, ISBN 3-402-00417-8.
  • Martin Bötzinger: Leben und Leiden während des Dreißigjährigen Krieges in Thüringen und Franken (1618–1648) – Ein Augenzeugenbericht. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2001, ISBN 3-929000-39-3.
  • Jan N. Lorenzen: 1631 – Die Zerstörung Magdeburgs. In: ders: Die großen Schlachten. Mythen, Menschen, Schicksale. Campus Verlag, Frankfurt 2006, ISBN 3-593-38122-2, S. 55–100.
  • Hans Pehle: Der Rheinübergang des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf. Forum Verlag, Riedstadt 2005, ISBN 3-937316-15-9.
  • Bernd Roeck: Als wollt die Welt schier brechen. Eine Stadt im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Beck, München 1991, ISBN 3-406-35500-5.
  • Helmut Asmus: Die Harzschützen, eine Volksbewegung im Dreißigjährigen Krieg, in: Nordharzer Jahrbuch 13 (1988), S. 46-48.
  • Frank Boblenz: Aspekte der Harzschützenbewegung 1929 im Unterharz, in: Nordharzer Jahrbuch 18/19 (1995), S. 93-108.
  • Frank Boblenz: Bericht des Oberst David Peckherr vom 14./24. Juli 1627 über die Aktion gegen die Harzschützen und die dabei erfolgte Einäscherung von Benneckenstein, in: Benneckensteiner Heimatheft 45 (2003), S. 79-86.
  • Hans Hoffmann: Harzschützen und die Wirren des 30jährigen Krieges, Bad Harzburg 1992.
Einzelpersonen
  • Günter Barudio: Gustav Adolf der Große. Eine politische Biographie. Fischer, Frankfurt a. M. 1985, ISBN 3-596-24358-0.
  • Heinrich Bücheler: Von Pappenheim zu Piccolomini. Sechs Gestalten aus Wallensteins Lager. Thorbecke , Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-4240-X.
  • Johann Franzl: Ferdinand II. 1578 - 1637. Kaiser im Zwiespalt der Zeit. Styria, Graz/Wien/Köln 1978, ISBN 3-222-11119-7.
  • Lothar Höbelt: Ferdinand III. 1608–1657. Friedenskaiser wider Willen. Leopold Stocker Verlag|Ares-Verlag, Graz 2008, ISBN 978-3-902475-56-5.
  • Walter Krüssmann: Ernst von Mansfeld (1580-1626); Grafensohn, Söldnerführer, Kriegsunternehmer gegen Habsburg im Dreißigjährigen Krieg. Berlin 2010 (Duncker & Humblot, Historische Forschungen, Bd. 94; zuvor Phil. Diss. Köln 2007); ISBN 978-3-428-13321-5.
  • Golo Mann: Wallenstein. Fischer, Frankfurt am Main 1971, ISBN 3-10-047903-3. (Erzählende Biografie des kaiserlichen Feldherrn)
  • Ilja Mieck: Wallenstein 1634. Mord oder Hinrichtung? In: Alexander Demandt (Hrsg.): Das Attentat in der Geschichte. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1999, ISBN 3-518-39436-3.
  • Leopold von Ranke: Geschichte Wallensteins. Athenäum-Verlag, Kronberg/Ts. 1978, ISBN 3-7610-7211-2. (Nachdruck)
  • Barbara Stadler: Pappenheim und die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. (Dissertation) Gemsberg-Verlag, Winterthur 1991, ISBN 3-85701-091-6.


Historische Betrachtung
Fernseh-Dokumentation
  • Peter Milger: Gegen Land und Leute. Der Dreißigjährige Krieg. ARD/hr 1998; Gebundene Ausgabe zum Film, Orbis Verlag München 2001.
  • Hans-Christian Huf: Mit Gottes Segen in die Hölle. Der Dreißigjährige Krieg. ZDF, Gebundene Ausgabe zum Film, Econ, München 2003.
Magazine
Belletristische Darstellungen
  • Alfred Döblin: Wallenstein. DTV, München 2003, ISBN 3-423-13095-4. (Erstausgabe 1920, expressionistischer Roman)
  • Ricarda Huch: Der Dreißigjährige Krieg. Insel-Verlag, Frankfurt a. M. 2004, ISBN 3-458-31722-8. (Erstausgabe hieß: Der große Krieg in Deutschland. 1912–1914 in 3 Bänden, historischer Roman)
  • Tilman Röhrig: In 300 Jahren vielleicht. Arena-Verlag, Würzburg 2010, ISBN 978-3-401-50252-6.
  • Bertolt Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder. 1939 – Der Zerfall einer Familie im Dreißigjährigen Krieg

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg
  2. [http://www.stefanjacob.de/Geschichte/Unterseiten/Aufsaetze.php?Multi=10 Der Dreißigjährige Krieg – Vorgeschichte, Ausbruch, Verlauf und Folgen]
  3. Geschichte Harzschützen
  4. [1]
  5. [2]
  6. Die Lange Brücke von Magdeburg
  7. Der Spiegel Geschichte. Der Dreissigjährige Krieg - Die Ur-Katastrophe der Deutschen. Nr. 4/2011
  8. ebenda
  9. Der Spiegel Geschichte. Der Dreissigjährige Krieg - Die Ur-Katastrophe der Deutschen. Nr. 4/2011
  10. Der Spiegel Geschichte. Der Dreissigjährige Krieg - Die Ur-Katastrophe der Deutschen. Nr. 4/2011
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