Destruction Derby

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Das Destruction Derby ist eines der größten Open Air-Festivals für alternative Musik in Sachsen-Anhalt, organisiert von "Eastern Projects". Es findet seit 2013 jährlich auf der Roßlauer Wasserburg statt, 2017 zum ersten Mal auf dem Flugplatz in Allstedt (Landkreis Mansfeld-Südharz).

Logo des Destruction Derby Festivals 2017

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Destruction Derby fand am 23. und 24. August 2013 statt und zog rund 1.000 Besucher auf die historische Wasserburg Dessau-Roßlau. Nach zahlreichen Metalcore- und Hardcore-Konzerten im Dessauer Beatclub wollten die Organisatoren "ihre" Bands einem größeren Publikum präsentieren, ein Jahr lang arbeitete das Team an den Planungen für das Festival. [1]

Aufgrund des Erfolgs fand 2014 bereits die nächste Auflage statt, dieses Mal mit 1.300 Besuchern. In dem Jahr gingen beim Ordnungsamt der Stadt mindestens zwei Beschwerden ein, woraufhin der Veranstalter Lärmmessungen vornahm und dem Umweltamt zur Verfügung stellte. In einem Artikel der Mitteldeutschen Zeitung wird ein Anwohner folgendermaßen zitiert: „Es war zwei Tage aggressiver Krach.“ [2]

Die Zeltplätze befanden sich unmittelbar neben dem Festivalgelände und später auch am Schwimmbad Roßlau. Geparkt werden durfte allerdings nur am Schwimmbad, da sich das komplette Festivalgelände in einem Biosphärenreservat befindet. [3]

Nach zwei weiteren Festivals 2015 und 2016 verkündete die Festivalleitung am 1. Dezember 2016, dass das Destruction Derby 2017 nicht auf der Wasserburg, sondern auf dem Flugplatz in Allstedt stattfinden sollte:

„Leider stießen wir mit der Wasserburg über die letzten beiden Jahre in punkto Line Up und infrastrukturell an die Grenzen des machbaren um Euch ein geiles Festival zu liefern. Behördliche Auflagen und verärgerte Nachbarn mit denen wir uns jedes Jahr aufs Neue auseinandersetzen mussten kamen hier noch hinzu.“

— Festival-Organisation Destruction Derby

In der neuen Location sollen Konzerte auf drei Bühnen stattfinden, außerdem gibt es zum ersten Mal auch Duschen und Wasser-Toiletten sowie einen kleinen Festival-Supermarkt, "Chillout-Areas" und einen Partyhangar. [4]

Philosophie[Bearbeiten]

Auch wenn sich das Festival in den letzten Jahren in der Szene etabliert hat: Die Veranstalter betonen in Artikeln immer wieder, dass sie bei "ihrem" Festival vor allem Wert auf den familiären und intimen Charakter legen würden. [5] Und auch nach dem angekündigten Location-Wechsel hieß es von Seiten der Festivalleitung: "Das Derby ist persönlich, intim und hautnah!"

Destruction Derby: Flyer und Line-Ups seit 2013[Bearbeiten]

Flyer[Bearbeiten]

Line-Ups[Bearbeiten]

2017 (18/19.August 2017) (Stand: 13.Februar 2017): The Amity Affliction, Whitechapel, August Burns Red, Hundredth, Napoleon, Departures, Casey

2016 (19./20.August 2016): Emmure, Comeback Kid, Stick To Your Guns, The Black Dahlia Murder, Deez Nuts, Our Last Night, The Word Alive, Defeater, Dead Swans, Adept, Wolf Down, Heart Of A Coward, I Killed The Prom Queen, Burning Down Alaska, State Champs, Annisokay, I Declare War, Giants, Coldburn, Polar, Risk it!, Astroid Boys, The Browning, As It Is, Promethee, Gone To Waste, Roam, Imminence, Feed Her To The Sharks, Aegaeon, A Night In Texas, WSTR, I Am Revenge, Empires Fade, To Kill Achilles, Human Touch, Wound Spreader, Monasteries, Science Of Sleep

2015 (21./22.August 2015): Architects, Stick To Your Guns, Thy Art Is Murder, While She Sleeps, Betraying The Martyrs, The Story So Far, Obey The Brave, Rise Of The North Star, More Than A Thousand, First Blood, Lionheart, Chunk! No Captain Chunk!,Make Them Suffer, Malevolence, Desolated, Legend, Break Even, Walking Dead On Broadway, A Traitor Like Judas, Science OF Sleep, GWLT, Novelists, Astroid Boys, Endless Heights, Empires Fade, Blood Youth, Client, Arctic Island, Storyteller, Oceano, Landscapes, Silent Screams, Ingested

2014 (22./23.August 2014): Aborted, Evergreen Terrace, Deez Nuts, Bury Tomorrow, Heart in Hand, Rise Of The North Star, Heart OF A Coward, Final Prayer, Brutality Will Prevail, Sirens & Sailors, Landscapes, Napoleon, Desolated, Worthwhile, Polar, A Traitor Like Judas, Light Your Anchor, Risk It!, The Green River Burial, Show Your Teeth, Human Touch, Bedlam Broke Loose, Me In A Million>br>

2013 (23./24.August 2013): Architects, First Blood, Texas In July, Nasty, Heart In Hand, Liferuiner, The Plot in You, Silent Screams, Loma Prieta, Awaken Demons, Empires Fade, Martyr Defiled, Demoraliser, AYS, Science Of Sleep, Give Em Blood, Vitja, No Need To Stay, War From A Harlots Mouth, Heights, I Declare War

Name und Sponsoren[Bearbeiten]

Unter dem Begriff "Destruction Derby" versteht man ein beliebtes Videospiel aus den 1990er Jahren, in dem es darum geht, mit seinem Auto möglichst viel Blechschaden an gegnerischen Gefährten zu verursachen. [6]

Sponsoren für das Festival in Dessau-Roßlau/Allstedt sind unter anderem das Musik-Magazin FUZE, Pitcam.TV sowie das Merchandise-Unternehmen Impericon, die Organisation "Love Music - Hate Fascism" und der Beatclub Dessau.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. https://issuu.com/leomag/docs/leo_8_14/47 LEO – Das Anhalt Magazin: Neuer Stern am Metalhimmel, zuletzt aufgerufen im Februar 2017
  2. http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/festival-auf-der-wasserburg-veraergert-anwohner-3389794 Mitteldeutsche Zeitung: Festival auf der Wasserburg verärgert Anwohner, zuletzt aufgerufen im Februar 2017
  3. http://destructionderby-festival.de Website Destruction Derby, zuletzt aufgerufen im Februar 2017
  4. https://www.facebook.com/events/1328257857237503/permalink/1328335880563034/ Facebook: Liebe Derby-Gemeinde..., zuletzt aufgerufen im Februar 2017
  5. http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/-destruction-derby--in-rosslau-ein-fest-fuer-metal-fans-24616582 Mitteldeutsche Zeitung: Destruction Derby in Roßlau: Ein Fest für Metal-Fans, zuletzt aufgerufen im Februar 2017
  6. https://en.wikipedia.org/wiki/Destruction_Derby Wikipedia: Destruction Derby, zuletzt aufgerufen im Februar 2017