Brockenstedt

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Brockenstedt ist eine abgegangene Siedlung ca. 3 Kilometer nördlich von Burg Regenstein. Sie lag am Übergang der alten Fahrstraße zwischen Börnecke und Derenburg über den Goldbach.

Der Ort wird am 13. September 936 als Broculstedi erstmals urkundlich erwähnt. 1171 bestätigte Papst Alexander Rechte des Wipertiklosters zu Quedlinburg an Dorf und Kirche in Brockenstedt. 1335 verfügte Herzog Otto von Braunschweig in einem Schiedsspruch die Behebung von Kriegsschäden an der Kirche. 1358 war Brockenstedt der Gerichtsbarkeit des Bischofs von Halberstadt und der Nutzung der Wipertikirche unterstellt. 1479 wird das Dorf als wüst bezeichnet. Erhalten sind Ruinenreste der Brockenstedter Mühle, angestaute Teiche und die Flurbezeichnung Brockenstedt.

[Bearbeiten] Literatur

  • H. A. Behrens: Der Regenstein. Besiedlung und Geschichte der Grafen bis 1500. Blankenburg 1989, S. 28
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