Bezirk Halle

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Der Bezirk Halle war einer der 14 Bezirke der DDR, die nach Auflösung der Länder 1952 gebildet wurden. Sitz des Rats des Bezirks war Halle (Saale).

Mit der Wiedererrichtung der Länder der DDR wurde der Bezirk 1990 aufgelöst. Der Kreis Artern wurde an das Land Thüringen angeschlossen, das übrige Bezirksgebiet wurde Teil des Landes Sachsen-Anhalt.

[Bearbeiten] Gliederung

Der Bezirk umfasste neben den Stadtkreisen Halle, Dessau und (ab dem 12. Mai 1967) Halle-Neustadt folgende Kreise:

  1. Artern
  2. Aschersleben
  3. Bernburg
  4. Bitterfeld
  5. Eisleben
  6. Gräfenhainichen
  7. Hettstedt
  8. Hohenmölsen
  9. Köthen
  10. Merseburg
  11. Naumburg
  12. Nebra
  13. Quedlinburg
  14. Querfurt
  15. Roßlau
  16. Saalkreis
  17. Sangerhausen
  18. Weißenfels
  19. Wittenberg
  20. Zeitz

[Bearbeiten] Wirtschaft

Der Bezirk Halle wurde von der chemischen Industrie in Leuna, Schkopau und Bitterfeld-Wolfen dominiert. Von Bedeutung für die industrielle Entwicklung waren außerdem das Mitteldeutsche Braunkohlenrevier der Kupferbergbau im Mansfelder Land.

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