Benutzer:Rudelsburg

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Personen[Bearbeiten]

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To-Do-Liste (Bilder)[Bearbeiten]

Dingelstedt: Kloster Huysburg | Eckartsberga: Eckartsburg | Eisleben: Kloster Helfta | Freyburg (Unstrut): Friedrich-Ludwig-Jahn-Ehrenhalle | Haldensleben: Schloss Hundisburg | Ilsenburg: Fürst-Stolberg-Hütte | Marienkirche (Ilsenburg) | Jerichow: Kloster Jerichow | Köthen: Mälzerei | Naumburg: Landesweingut Kloster Pforta | Oebisfelde-Weferlingen: Stift Walbeck | Wernigerode: St. Sylvestri

Arbeitsnotizen[Bearbeiten]

  • Zilly: 22.2.1640 schenkt Banér das bisher dem Hochstift Halberstadt gehörige Amt Zilly mit allem Zubehör an Dörfern, Vorwerken, Holzungen, Jagden und sonstigen Gerechtigkeiten und Benefizien an den Obersten Karl Dietrichsohn Ruth. Ruth war damals Stadtkommandant von Halberstadt. Gegen den Protest des Domkapitels. 1649 Abzug der Schweden aus dem Fsm. Halberstadt. Durch kaufvertrag vomm 26. September 1649 kauft das Domkapitel von der Ehefrau des außer Lande weilenden Ruth, Anna Sophia geb. Holtzendorff die Güter Zilly und Mulmke zurück. Literatur: Böttcher: Die Verschenkung von Zilly an Oberst Ruth. In: Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde 50 (1917), S. 82-88
  • Seehausen, St. Petri: Orgel: 1867 Neubau durch Friedrich Hermann Lütkemüller (Wittstock), 44 III/P, mechan. Traktur, Schleifladen. Einweihung 29.3.1868. 1917 Ausbau der Prospektpfeifen. Um 1919 Ersatz der Prospektpfeifen durch Faber & Greve (Salzhemmendorf). Um 1970 Umbau und Dispositionsänderung durch die Mitteldeutsche Orgelbauanstalt A. Voigt (Bad Liebenwerda). Wird nach Streit mit dem Sachverständigen nicht vollendet. 1992/96 Restaurierung durch Alexander Schuke Potsdam Orgelbau: Erneuerung des Spieltischs, Rekonstruktion der Hälfte der Pfeifen, Instandsetzung des Hauptwerks. 15.9.1996 Wiedereinweihung. 1997/99 Restaurierung des zweiten Manuals und Teilrestaurierung des Pedals, ebenfalls durch die Fa. Schuke. Lit.: Pape, Lütkemüller, S. 167-171
  • Cyriakus Spangenberg (* 1528 in Nordhausen; + 1604). In Armut verstorben. Veröffentlichte 1602 eine Chronik der Grafschaft Schaumburg
  • Oebisfelde, St. Katharinen, Orgel: Neubau vor 1740 (unbekannter orgelbauer), II/P. 1791 Instandsetzung durch Johann Daniel Boden (Halmetedt), 26 II/P. 1849 Instandsetzujng und Änderung der Disposition durch Theodor Hamann (Magdeburg). 1902 Abbau und Neubau durch Wilhelm Rühlmann (Zörbig). Lit.: Uwe Pape: Die Orgelbauerfamilie Boden in helmstedt und Halberstadt, (= Norddeutsche Orgelbauer und ihre Werke 4), [Berlin 2006], S. 55
  • Neindorf, Schlosskapelle, Orgel: 1777/78 Neubau durch Johann Christoph Wiedemann (Halberstadt), Bildhauerarbeiten durch J. C. Stubinitzky [erhalten]. 1786 Erweiterung der Orgel durch Johann Daniel Boden (Helmstedt). Herbst 1859 reparatur und Umbau durch Gottlob Voigt (Halberstadt). Um 1937 Reparatur und Dispositionsänderung durch Wilhelm Rühlmann (Zörbig). Um 1950 Einbau eines elektrischen Gebläses durch Wilhelm Sohnle (Halberstadt). Ist erhalten, 23 II/P, mechan. Traktur, Schleifladen. Lit.: Pape, Boden, S. 41-46
  • Halberstadt, St. Moritz, Orgel: 1785/87 Neubau durch Christoph Jesse (Halberstadt), II/P, mnechan. Traktur, Schleifladen.. Um 1839 Repparatur durch Adolf Reubke (Hausneindorf). 1861/62 Umbau durch Wilhelm bergen (Halberstadt), 26 II/P. 1900 und 1912 Instandsetzung durch Albin Hülle (Halberstadt).. 1937 Instandsetztung und Änderung der Disposition durch E. Palandt & Sohnle (Halberstadt). 1997/99 Restaurierung durch Orgelbau reinhard Hüfken (Halberstadt). 20.11.1999 Wiedereinweihung. 2004 weitere Restaurierungsmaßnahmen am Hauptwerk. pape, Boden, S. 149-154
  • Josephus Avenarius (Habermann), * 7.7.1579 in Mylau; 12.11.1632 in Zeitz. Kurfürstlich sächsischer Rat und Stiftskanzler zu Zeitz. Vater: jeremias Habermann, Pastor zu Mylau, Mutter: Sybilla von Heiffelbergk. Großvater: Johann Avenarius, Superintendent in Zeitz, Privatunterricht, ab 1589 Schulbesuch in Zeitz, 1593 Ratsschule in Leipzig, 1596 Universität Jena, 1603 Praeceptor des Christoph Vitzthum von Eckstedt auf Kannawurf und seines Bruders sowie des Georg Heinrich von Draschwitz aus oderwitz. Ging nach dem Tod des erstgenannten mit Draschwitz zunächst nach Oderwitz, ab 1605 in Marburg, wegen des "Calvinistischen Tumults" von dort gleich weiter nach Gießen, FRankfurt, Mainz, Köln und Straßburg, 1606 nach Lothringen, paris, Orléans, England, Lyon, von dort im April 1607 in die Schweiz. Rückkehr über Ulm und Nürnberg nach oderwitz. 16.8.1608 Dr. iur. utr. in jena. Hielt von Dezember 1608 bis Juli 1610 juristische Collegs für die Söhne des Esaias von Brandenstein (kurf. sächs. geh. rat und Oberhofrichter) und andere Studenten im Bachmannschen Hause zu Leipzig, das er als Mitgift erhalten hatte. Nach verkauf des Hauses 1610 Niederlassung in Zeitz als Practicus. 27.12.1611 Hof- und Justitien-Rat in Dresden. 17.11.1616 Assessor am Oberkonsistorium. 1620 Kanzler des Stifts in zeitz. Ein Jahr vor seinem Tod wurde er bei der Eroberung der Stadt ausgeplündert und gefoltert. Beim Versuch ihn zu henken riss der Strick. War zuletzt erblindet und starb an den Folgen der Misshandlungen. wurde auf eigenen Wunsch neben seinem Großvater Johann Avenarius in der St.-Michaelis-kirche in zeritz beigesetzt. Lit.: Leichenpredigten des Stadtarchivs Braunschweig. 1.1. Hannover 1976, S. 114f.
  • Friedrich Balduinus, * 17.11.1575 in Dresden; † 1.5.1627, Professor und Senior der theologischen Fakultät der Universität Wittenberg. Vater: paul Balduin, Kürschner und Bürger zu Dresden. ab 1590 Landesschule in Meißen. 1593 stud. an der Universität Wittenberg mit kurfürstlichem Stipensium. 1597 Magister. 1599 von Nicolaus Reussnerus (Prof. der Universität Jena) zum Poeten gekrönt. ab 18.10.1601 Adjunkt der phil. Fak. in Wittenberg, wurde kurz darauf von Aegidius Hunnius und David Rungius als Protokollführer auf das Collegium in regensburg mitgenommen. Nach der Rückkehr Informator zweier ungarischer Adeliger., ging aber npoch im gleichen jahr als Diacon nach Freiberg (Sa.). wurde nach weiteren anderthalb jahren als Pastor und Superintendent nach oelsnitz im Vogtland berufen. Dann zum professor der Universität Wittenberg bestellt. 1605 Nachfolger des 1604 verstorbenen Prof. David Rungius in Wittenberg, im gleichen jahr zumm Dr. theol. promoviert. 1607 Nachfolger des verstorbenen GFeorgius Mylius als Pastor und Superintendent in Wittenberg. 1608 Assessor des geistlichen Konsistoriums.begleitet 1610 anstelle des verstorbenen Polycarp lyserus den Kurfürsten Chroistian auf einer Reise nach Prag. Die ihm angetragene Stelle als Hofprediger lehnte er jedoch ab. seit 16.11.1616 Senior des theologischen Collegiums. nahm 1623 und 1624 amn Convent der sächsischen Theologen in Dresden und Leipzign teil. beigesetzt in der Pfarrkirche in Wittenberg. Lit.: leichenpredigten des Stadtarchivs Braunschweig. 1.1. Hannover 1976, S. 146f.
  • Aschersleben, St. Stephani, Orgel: 1907 Neubau durch Ernst Röver, III/P, 53 register, pneumat. TRaktur, Kastenladen. 1939 bis 1944 sukzessive Dispositionsänderung und neuintonation, Erweiterung auf jetzt 54 register. wird nach dem zweiten weltkrieg auf 51 (52) register verändert. Pflege wird durch Wilhelm Sohnle (Halberstadt) übernommen.. Hat 2010 III/P, 51 (52) Register. Lit.: Pape, Ernst Palandt, S. 135-138
  • Halberstadt, St. Johannis, Orgel: 1927/32 Neubau durch A. Hülle (INh.: Paul Hülle), Halberstadt, III/P, 37 Register, pneumat. TRaktur, Kastenladen. 1938 Reparatuzr durch E. Palandt & Sohnle. 1939 Änderung der Disposition und Neuintonation durch E. Palandt & Sohnle. Weitere Pflege nach dem krieg durch Wilhelm Sohnle (Halberstadt). Wurde seit 1939 nicht mehr verändert (Befund 1939). Pape, Ernst Palandt... S. 138-141
  • St. Nikolai (Tangermünde): wurde nach der Reformation der Stephanskirche untergeordnet, diente noch bis Ende des 16. Jahrhunderts dem Gottesdienst, danach noch zum Begräbnisläuten, vor allem für die Bürger der westlichen Altstadt und der Neustadt außerhalb des Stadttors. Der Turm befand sich noch bis ins 20. Jahrhundert im Besitz der Kirchengemeinde. Die gesamte Kirche ist heute Privatbesitz.
  • Sternwarte (Halle (Saale)): Im Botanischen Garten, errichtet durch die Universität, ältestes erhaltenes von der Universität errichtetes Gebäude.. Klassizistisch. nach Entwurf von Carl Gottfried Langhans, dem Erbauer des Brandenburger Tors in berlin. Am Hochufer der Saale im Westen des Botanischen Gartens.. Achteckig. Nach dem Vorbild des "Turms der Winde" in Athen. Dreigeschossig. Balkone nach allen vier Himmelsrichtungen. . Innen 1826 umgebaut. Lit.: Holger Brülls, Thomas Dietzsch: Architekturführer Halle an der Saale. Berlin 2000. S. 172
  • Landgericht (Halle (Saale)): Justizpalast für die Zivilkammern des Amts- und Landgerichts errichtet. Teil der historistischen Ringbebauung am östlichen Rand der Altstadt. 1903/05 nach Plänen von Paul Thoerner und Karl Illert. Fölankiert von zwei 50 Meter hohen Türmen. Doppelturmfassade nach dem Vorbild des neubarocken Land- und Amtsgerichts in Berloin-Mitte und dem Kriminalgericht in berlin-Moabit. Bedeuetnster Bau des ausgehenden Historismus in Halle. Lit.: Holger Brülls, Thomas Dietzsch: Architekturführer Halle an der Saale. Berlin 2000. S. 85.
  • (Heinrich Wilhelm) Louis Naumann (* 10. Juli 1846 in Seehausen (Börde); + 2. Februar 1925 in Naumburg (Saale). Sohn des Apothekers L. Naumann (+ 1846) und seiner Frau Amalie, geb. Arendt, Gymnasium in Quedlinburg, stud. theol. in Halle, 1867 erste theologische Prüfung, ab Ostern 1868 Lehrer an der Ackerbauschule in Badersleben (bis 1871). 1869 Anstellungsprüfung in Magdeburg.. 8.12.1871 als Pfarrer von Schnellroda bei Karsdorf bestätigt. Zum 1.5.1882 zum Oberpfarrer in Eckartsberga berufen. 1884 als Superintendent eingeführt. Auch kreisschulinspektor.In seiner Amtszeit 1906 die EWv. Frauenhilfe in Eckartsberga gegründet. Anstellung einer Gemeindeschwester. ab Oktober 1910 aus gesundheitlichen Gründen im Ruhestand, den er oin Naumburg verbrachte. Betrieb heimatkundliche Studien. Vorträge und Veröffentlichungen u. a im Naumburger Tageblatt und in den Naumburger Heimatblättern. Geschichte der Parochie Schnelkrode (1881), zahlreiche Beiträge aus der Geschichte des Kreises EckartsbergaAuszeichnungen: K. Kronenorden III. Kl. Lit.: Voigt: Zum Gedächtnis des Superintendenten Naumann, in: Kalender für Ortsgeschichte und Heimatkunde im Kreise Eckartsberga auf das Jahr 1925
  • Diakoniewerk (Halle (Saale)): Mühlweg und Lafontainestraße. Errichtet nach dem Vorbild der Kaiserswerther Diakonissenanstalt als zentrale Niederlassung des ordens für die Provinz Sachsen. War das erste Großkrankenhaus in privater Trägerschaft in Halle.. 1857 Gründung eoiner kleinen Station für Armen-, Kranken und Altenpflege, Kinderfürsorge und Kriegsversehrtenbetreuung am Weidenplan. 1860 erweitert. Kapzität bis in die 1880/980 erJahre auf über 1500 Kranke erhöht. Kern der Anlage ist das Krankenhaus von 1867/68, 1900 und 1907 um Seitenflügel und Liegehallen erweitert. Zur Anlage gehören auch ein Pflege- und Altenwohnheim (1882/83), das Feierabendhaus für Diakonissen im Ruhestand (1886) und die Anstaltskirche von Friedrich Fahro. Lit.: Holger Brülls, Thomas Dietzsch: Architekturführer Halle an der Saale. Berlin 2000. S. 118.
  • Gasthof "Zur Goldenen Rose" (Halle (Saale)). Spätrenaissancegebäöude, inschriftlich dartiert auf 1591. Gilt als der älteste Gasthof Halles. Gastgewerbe an der Stelle seit 1479 belegt.. Bürgerlicher Profanbau des späten 16. Jhds. Lit.: Holger Brülls, Thomas Dietzsch: Architekturführer Halle an der Saale. Berlin 2000. S. 24
  • Johann Dörre, Pfarrer an St. Katharinen zu Magdeburg, Sen. min., * 18.10.1543 in Magdeburg-Sudenburg, lernte dort in der Mädchenschule SAchreiben und Lesen, besuchte während der Belagerung von Suidenburg die dortige Lateinschule, nach Aufhebung der Belagerung Stadtschule der Altstadt Magdeburg, 1562 Universität Wittenberg, 1566 Lehrer an der Klosterschule Roßleben, 1568 durch den Erbadministrator der Schule, Herrn von Witzleben, als Pfarrer nach Willerstedt und Nirmsdorf (Kr. Weimar) berufen. promovierte während dieser Zeit in Jena zum Magister. am 9.6.1577 Pfarrer an St. Katharinen in Magdeburg als Nachfolger des verstorbenen M. Heinricus Laurentius. 1595 Senior ministerii. + 13.7.1607 in Magdeburg. Beigesetzt in der Pfarrkirche St. Katharinen. Lit.: Leichenpredigten des Stadtarchivs Braunschweig 1.2. Hannover 1976, S. 608
  • Johann Dürre, * 30.8.1613 in Dresden, + 6.12.1689 in Zerbst. Dr. theol.. festl. anhaltischer Konsistorialrat, Hofprediger, Superintendent, Oberpfarrer zu St. Bartholomäi und Scholarch in zerbst. Einziger Sohn des Bürgers und Goldarbeiters Christian Dürre (+ 1626) in Dresden. Schulbesuch in Dresden. nach dem Tod des Vaters durch vermittlung des Waisenhelfers vom Rat der Stadt eine Freistelle auf der festl. Landesschule in Meißen erhalten. 1625 mit finanzieller Unterstützung seines Vormundes Abraham Schwedler an der Universität Wittenberg. 1636 Magister. um 1640 Adjunkt der Phil. Fak. November 1642 auf Empfehlung von Wílhelm Lyser von Fürst Johannes von Anhalt zu mehreren Gastpredigten in Zerbst aufgefordert, die er 1642 im großen Schlosssaal und ab 1644 ind er Schloss- und Stadtkirche zu Zerbst hielt. wird daraufhin zum Hofprediger (Hilfsprediger?) berufen und in Wittenberg ordiniert. 1644 zum Pfarrer an der Kirche und 1648 zum Sup. ernannt. November 1658 in Wittenberg zum dr. theol. promoviert. war nebenamtlich ab 1682 auch Professor am Gymnasium illustre in Zerbst, gab das Amt aber nach zwei jahren aus gesundheitlichen gründen auf.. Beigesetzt im Gewölbe der Bartholomäuskirche in zerbst. Lit.: Leichenpredigten des Stadtarchivs Barusnchweig 1.2. Hannover 1976, S. 634-636